Fettleber und die Einnahme von Rotem Reismehl
Patienten mit sonographisch diagnostizierter Fettleber können von einer mehrmonatigen Behandlung mit rotem Reismehl profitieren.
So zeigt eine Studie, dass eine dreimonatige Gabe von Rot fermentierten Reismehl (3.15 g rotes Reismehl/Tag) bei 35 Patienten nicht nur das Übergewicht reduzieren und in der Mehrzahl der Fälle (63%) eine Blutfettregulation bewirken konnte, sondern dass auch die sonographische Untersuchung eine deutliche Befundbesserung bis Ausheilung der Fettleber bewirkte. Zusätzlich konnten bei 3 Patienten anfänglich erhöhte Lebertransaminasen (ALT) durch die Behandlung in den Normbereich zurückgeführt werden.
Es gibt noch weitere Studien mit Rotem Reismehl, die 46 Patienten und 33 Patienten mit Fettleber erfolgreich therapierten. In den Studien wurden 53 Patienten mit fermentierten Reismehl behandelt und deren Behandlungserfolg mit 30 weiteren, unbehandelten Patienten verglichen. 38 der 53 Patienten zeigten eine deutliche Befundbesserung im Ultraschallbild, während die Patienten ohne Therapie nach 3 Monaten Studiendauer keine Veränderung ihrer Fettleber zeigten. Die Kombintation von Rotem Reismehl und Yishanli bei 70 Patienten. Sie verglichen es mit der Wirksamkeit einer reinen Yishanli-Gabe (30 Patienten) in der Behandlung von Fettleberpatienten. Die Kombinationstherapie schnitt eindeutig besser ab mit einer Gesamteffektivität von 87% versus 66%.
In den Untersuchungen traten keinerlei Nebenwirkungen auf.