Fermentiertes Rotes Reismehl. Seit über 500 Jahren bekannt. In vielen klinischen Studien wurde das therapeutische Potenzial bestätigt. Monacoline in rotem Reis haben nachweislich eine positive Auswirkung.

Fermentiertes Rotes Reismehl monascus purpureus went

Nebenwirkungen

In den 14 Studien, bei denen rotes Reismehl in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben Patienten mit einfacher Hyperlipidämie gegeben wurde, lag die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 5 Studien behandelte man 390 Patienten (darunter 168 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 131 Patientenjahren auf der Basis von 833 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.4%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie erhöhter Gesamtcholesterinwerte. Rotes Reismehl ist exzellent verträglich

Die überwiegende Mehrzahl der Patienten in allen ausgewerteten Studien (98,9%) hatte keinerlei Probleme während der Reismehleinnahme. In allen klinischen Studien wurde intensiv nach Nebenwirkungen gesucht, es konnten bei den genannten Patienten keinerlei Nebenwirkungen festgestellt werden. Es kam in keinem Fall zu Veränderungen des Blutbildes oder von Nieren- und Leberwerten. Sofern in den Studien EKG-Untersuchungen vorgenommen wurden, waren die Befunde unauffällig.

Allerdings kam es bei 1.1% der Patienten (9 Personen) zu leichten Nebenwirkungen. Es dominierten Magenbeschwerden (4 Patienten), die jedoch keiner Behandlung bedurften. Ursache hierfür ist häufig, dass rotes Reismehl auf nüchternen Magen eingenommen wird. Hier kann es in dann zu Sodbrennen oder saurem Aufstoßen kommen. Dieses Problem kann dadurch gelöst werden, dass das rote Reismehl mit ein wenig Nahrung (z.B. Joghurt) eingenommen wird. In den klinischen Studien wurden bei drei Patienten juckende und gerötete Stellen im Gesicht festgestellt, die jedoch keine Unterbrechung der Einnahme roten Reismehls notwendig machten und nach kurzer Zeit wieder verschwanden. Bei zwei weiteren Patienten wurden winzige blaue Flecken (Hämatome) an den Beinen festgestellt, die unter einer 12wöchigen Reismehltherapie auftraten. Allerdings konnte bei den veranlaßten Blutgerinnungsuntersuchungen kein pathologischer Befund erhoben werden. Die Blutgerinnung war normal. Als die Patienten nach Studienende das Reismehl weiter einnahmen, jedoch die Dosis von 3.15 g Reismehl auf 2.1 g Reismehl täglich reduzierten, verschwanden die winzigen blauen Flecken wieder (siehe Abbildung).

Häufigkeit von Nebenwirkungen unter roter Reismehltherapie bei Patienten mit einfacher Hyperlipidämie

Insgesamt gesehen kann davon ausgegangen werden, dass rotes Reismehl in der Regel problemlos vertragen wird.