Fermentiertes Rotes Reismehl. Seit über 500 Jahren bekannt. In vielen klinischen Studien wurde das therapeutische Potenzial bestätigt. Monacoline in rotem Reis haben nachweislich eine positive Auswirkung.

Fermentiertes Rotes Reismehl monascus purpureus went

Rotes Reismehl! Linderung von Herzrhythmusstörungen und KHK

Patienten mit Arrhythmien provitieren bereits nach einigen Tagen von einer Therapie mit rotem Reismehl. Dies konnte bei 51 Patienten mit unterschiedlichen Arrhythmien gezeigt werden. In 76% der Fälle konnte nach einer 3wöchigen Therapie eine Befundverbesserung bewirkt werden, wobei die Wirkung der Arznei bereits ab dem 3. Tag einsetzte.

Welche Wirkmechanismen hinter dieser Linderung stecken, ist bis heute unbekannt. Offensichtlich gelingen aber auch im EKG nachweisbare Veränderungen, wie eine Studie demonstriert.

  • Bei 20 Patienten mit einer ST-Segment Depression im EKG konnten die mit dem Grundleiden verbundenen klinischen Symptome der Arrhythmie in allen Fällen zum Verschwinden gebracht werden.
  • In 15 Fällen wandelten sich die ST-Streckensenkungen in physiologische isoelektrische Linien um und
  • in 14 Fällen konnte die T-Wellen Inversion ebenfalls normalisiert werden.
  • Begleitet war dieses Resultat von einer Normalisierung der erhöhten Blutfettwerte (Gesamtcholesterin, Triglyzeride) in 16 von 20 Fällen.

Die Studie ergab eine erhebliche Verbesserung der Herzfunktion bei 40 Patienten mit koronarer Herzkrankheit, die mit Rotem Reismehl behandelt wurden, im Vergleich zu einer mit Inositol Nikotinat therapierten Kontrollgruppe. Nicht nur wurden mit Rot fermentierten Reis die Blutfette wesentlich besser reguliert, sondern auch das Herzminutenvolumen, das Schlagvolumen, die linksventrikuläre Ejektionsfraktion und der Quotient aus Prä-Ejektionsperiode und linksventrikulärer Ejektrionsfraktionszeit (PEP/LVET) wurde deutlich und signifikant verringert.

Diese Ergebnisse zeigen, dass rotes Reismehl nicht nur indirekte (über die Regulation der Blutfette und eine Verringerung der Blutviskosität) sondern auch direkte positive Wirkungen bei Patienten mit koronaren Herzkrankheiten bewirken kann. Möglich wird dies vor dem Hintergrund, dass rotes Reismehl in der Lage ist, dazu beizutragen, arteriosklerotische Plaque (also Vorstufen einer manifesten ‘Gefäßverkalkung’) teilweise oder vollständig zum Verschwinden zu bringen. Dies bessert die Gefäßwandfunktion und fördert die Durchblutung der Gewebe durch die ehemals in ihrer Versorgungsfunktion eingeschränkten arteriellen Gefäße.