Rotes Reismehl: Gesamtcholesterin
Im Fachschrifttum finden sich 14 klinische Studien, bei denen Patienten, die ausschließlich an Hyperlipidämie litten, ein Reismehlprodukt zur Blutfettregulation eingesetzt wurde und Zahlenangaben über die Veränderung des Gesamtcholesterinspiegels zu dokumentieren.
In allen 14 Studien wurde rotes Reismehl in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.
- in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
- in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
- in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
- in 5 Studien behandelte man 390 Patienten (darunter 168 Frauen) über 12 Wochen.
Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 131 Patientenjahren auf der Basis von 833 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.4%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie erhöhter Gesamtcholesterinwerte.
Erfolgreiche Cholesterinsenkung durch rotes Reismehl
In 14 auswertbaren Studien, die das rote Reismehlprodukt überprüfen und verwertbare Angaben über den Cholesteringehalt im Serum vor und nach Therapie machten, ergab sich eine deutliche Reduktion des Gesamtcholesterinspiegels.
- In den Studien mit 4wöchiger Laufzeit konnte das Gesamtcholesterin um 13-39% gesenkt werden.
- Ähnliche Reduktionen fanden sich nach 6wöchiger (18-21%),
- 8wöchiger (21-22%) und 12wöchiger (16-25%) Behandlungsdauer.
In allen 14 Studien lag der durchschnittliche Gesamtcholesterinwert vor Therapiebeginn entweder sehr knapp (1 Studie) oder deutlich (13 Studien) im pathologischen Bereich (> 240 mg/dl).
- Nach der jeweiligen Behandlung waren diese Durchschnittswerte in 4 Studien in den Idealbereich (< 200 mg/dl) gesenkt worden,
- in 4 weiteren Studien lagen die Gesamtcholesterinwerte nur knapp über dem Idealbereich (204-208 mg/dl) und
- in den verbleibenden 6 Studien waren das Gesamtcholesterin in den oberen Grenzbereich reduziert worden.
Die nachfolgende Abbildung zeigt jedoch einen weiteren interessanten Aspekt. Rotes Reismehl senkt anteilsmäßig vor allem die besonders stark erhöhten Gesamtcholesterinspiegel am stärksten, während es die weniger stark erhöhten Gesamtcholesterinspiegel mengenmäßig weniger stark reduziert

Dies deutet darauf hin, dass rotes Reismehl dazu beitragen kann, den erhöhten Gesamtcholesterinwert in den gewünschten Zielbereich zu senken, ohne dass die Gefahr besteht, einen unerwünscht niedrigen Wert zu erreichen.